Der nächste ZF-Musikpreis wird 2026 vergeben


Rückblick: ZF-Musikpreis 2024

Roman Fediurko aus der Ukraine hat den elften ZF-Musikpreis gewonnen. Die Jury urteilte: "Roman Fediurko ist mit seinen 19 Jahren bereits ein in allen Belangen des Klavierspiels und des Musizierens gebildeter Pianist. Über drei Wettbewerbsrunden hat er ein äußerst ausgeprägtes Verständnis für die unterschiedlichsten Epochen bewiesen. Sein Spiel besticht durch souveräne Technik, enormen Farbenreichtum, äußerst variablen Anschlag und eine natürliche Emotionalität." Er errang auch den Publikumspreis beim Konzert am Sonntag Abend. Herzlichen Glückwunsch auch an Seonghyeon Leem für den zweiten und an Julian Gast für den dritten Platz. 2024 vergab die ZF Kunststiftung den ZF-Musikpreis zum elften Mal. Der Preis würdigt herausragenden Leistungen der jungen Generation am Klavier. In drei öffentlichen Wettbewerbskonzerten entscheidet eine dreiköpfige internationale Jury über die Vergabe des ZF-Musikpreises. Die künstlerische Leitung liegt bei Peter Vogel. Seit über 25 Jahren arbeiten ZF Kunststiftung und Peter Vogel zusammen, um außergewöhnliche Musikprojekte in der Bodenseeregion zu etablieren. Eine Besonderheit des ZF-Musikpreises: Bei jedem Konzert können die Zuhörenden einen mit jeweils 500 Euro dotierten Publikumspreis vergeben. Der Eintritt zu den drei Wettbewerbskonzerten ist kostenlos.

Das war das Programm 2024

Donnerstag, 30. Mai

Langenargen | Münzhof

18:30 Uhr

 

1. Wettbewerbskonzert

 

Die sechs ausgewählte TeilnehmerInnen spielen je ein Werk von Johann Sebastian Bach und eine Sonate von Ludwig van Beethoven.

Teilnehmende: Sophie Druml, Roman Fediurko, Julian Gast, Jacopo Giovannini, Seonghyeon Leem, Muzi Li

Freitag, 31. Mai 

Lindau | Forum am See

18:30 Uhr

2. Wettbewerbskonzert

Vier verbliebene TeilnehmerInnen spielen Werke der Deutschen Romantik sowie ein Werk, das nach 1970 komponiert wurde.

 

Sonntag, 2. Juni 

Friedrichshafen | Graf-Zeppelin-Haus

19:00 Uhr

3. Wettbewerbskonzert

Drei FinalistInnen spielen zwei Konzertetüden, davon eine von Frédéric Chopin, sowie ein repräsentatives Werk des 19. oder 20. Jahrhunderts.